Der Ostwall

Der Ostwall war ein Projekt zum Ausbau einzelner Verteidigungsstellen aus Zeit der Weimarer Republik. Diese Verteidigungsstellungen sollten zu Festungen und einer ganzen Verteidigungslinie von gut 360km wachsen.
Im Befehl zum Ausbau der Pantherstellung, wurde erstmals der Ostwall als eine Einheit beschrieben. Die gesamte Bunkerlinie bestand aus den folgenden 3 Zonen:
1. Die Pommernstellung (im Norden)
2. Der Oder-Warthe Bogen (Mittig), auch Festungsfront Oder-Warthe genannt
3. Die Oderstellung (im Süden)
Auch die Ostpreußenverteidigung, welche gegen die Rote Armee schützen sollte, gehört korrekterweise zum Ostwall, allerdings gehen wir hier nicht direkt drauf ein.
Vor der Machtübernahme wurden die 3 Linien durch Gräben und MG-Stellungen gesichert und sollten eine effektive Lösung für die fehlende Truppenstärke der Republik bilden. Im dritten Reich, wurden die Stellungen zunehmend befestigt, da Hitler fürchtete, die Russen könnten ins Reich einfallen. Der Oder-Warthe Bogen erhielt hier die meiste Aufmerksamkeit. In diesem Gebiet wurden die meisten und stärksten Bunker und die besten Bewaffnungen des Ostwalls verbaut.
Die Bunkerbauten folgen auf einer beträchtlichen Länge den natürlichen Wasserlinien. Mit dem deutschen Vorstoß und Angriff auf Russland, der Großteil stand der Großteil dieser Bunkerlinie, bis zum Rückzug der Wehrmacht, leer.
Erst nach der Wiederbewaffnung, bedingt durch den Einbruch der Deutschen an der Ostfront, gewann der Ostwall wieder an Bedeutung. Er war, ähnlich wie der Westwall, bei der Verteidigung gegen den Einfall des Feindes sehr effektiv. Doch durch die vielen Strapazen des Zweifronten-Krieges, der hohen Verluste an der Ostfront, und anderer Kräfte zehrender Entscheidungen der OHL wurde auch der Ostwall durchbrochen.
Die Ostpreußenverteidigung diente zum Schutz der Exklave Ostpreußen und Teile wurden später zum FHQ Wolfsschanze ausgebaut.

Euer PB646

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