Wie im wahren Leben 1

Im Spiel von World of Tanks ist es gefühlsmäßig wie im Wahren Leben. Alles kommt vor…

Freude

Jeder kennt das. Man hat so diese, mittlerweile, nicht mehr seltenen Momente, wo man einen gegnerischen Panzer der Reihe nach zerlegen kann. Oder, wo man zwar nicht ein Topresultat erzielen konnte, aber trotzdem das eigene Team mit Unterstützen konnte. Du hast gerade deinen ersten Stufe 10 Panzer freigespielt und kannst durch das Nächtelang nicht schlafen. Oder aber, du freust dich, weil du endlich den Panzer den du immer haben wolltest, freigespielt hast.

Wut

Andererseits gibt es auch die Umkehrseite des Glücks, das Pech. Du gibst alles, ja fühlst dich sogar im Rausch und willst diese Energie nutzen um zu gewinnen… Dann das… du machst am meisten Schaden, hast die meisten Abschüsse und der Blick auf die Minimap und deine Teamliste sagt dir: Jawohl!!! Das werden wir gewinnen!!!

Doch 1 Minute später… Das Blatt hat sich gedreht. Deine Team-kameraden sterben nacheinander ab und du Triffst nichts mehr. Oh nein Wieso? Fragst du dich und probierst es noch zu retten… Alles vergebens, denn mit nüchterner Klarheit siehst du`s kommen… die Niederlage!

Du versuchst zu analysieren, wie das passieren konnte, aber kannst es dir nicht im geringsten erklären. Du drehst durch und könntest im jetzigen Moment, deinen PC zu klein Holz hauen. Frustration und Unsicherheit machen sich breit und du weisst nicht mehr weiter…

 

 

Im Endeffekt kann man mit Sicherheit sagen, das bei diesem Spiel Freude und Wut nahe beinander liegen…

 

Wie im wahren Leben 2

Im Spiel von World of Tanks ist es gefühlsmäßig wie im Wahren Leben. Alles kommt vor…

Während des 2. Weltkriegs, als die Schweiz von den sogenannten Achsenmächten umgeben war, sagte der damalige schweizer Armee-Oberbefehlshaber folgendes: “ Auch wenn der Sieg unmöglich scheint, muss man trotzdem alles geben, heisst, sein Leben so teuer wie möglich zu verkaufen.“ Damit spricht er das Allesgeben, die Tapferkeit und das Durchhaltevermögen an.

Tapferkeit

Fast jedem ist der Begriff Tapferkeit bekannt, oder kann sich darunter zumindest was vorstellen. Ob in der Schule beim Durchhalten und absolvieren der Semesterprüfung, oder wenn man beim Nachhause gehen, von der Arbeit, 2 Stunden im Stau steckt. Das gleiche kennt man auch bei World of Tanks. Du hast manchmal die Tage, an denen gar nichts gelingen will und trotzdem hörst du auch bei der zehnten Niederlage in Folge nicht auf, weil du trotzdem noch an 1-2 gute Gefechte glaubst. Da kann man sich selber sagen, dass es Tapfer war, wie man sich durchgekämpft hat, trotz Niederlagen.

Es kommt auch manchmal vor, dass du Gefechte erlebst,  die dir alles Abverlangen. Unter anderem, zB. gegen Feinde, die dich ins Kreuzfeuer nehmen, zu bestehen und überleben. Auch da war man sehr tapfer, unabhängig vom Resultat.

Durchhaltevermögen

Wo Tapferkeit steht, ist mit Sicherheit auch viel Arbeit und Schweiss von Nöten und das setzt unter anderem voraus, dass man in irgendeiner Weise, Durchhaltevermögen bewiesen hat.  Es kann sein, dass man sich selber nicht bewusst ist, wann man Durchaltevermögen gezeigt hat. Das findet man bei jeglichen Interaktionen. ZB. man arbeitet bis zur Pension, man dinniert bei den Schwiegereltern oder man sitzt beim Fussballverein dauernd auf der Bank, bis man endlich Spielen darf.

Das beste Beispiel in World of Tanks ist sicher das erspielen der „Erfolgsmarkierungen“ oder erforschen der Panzerstammbäume, denn jeder fängt mal bei Null an. Wieviele Tausend Gefechte man braucht um ein guter Spieler zu werden, kann man leider nicht vorhersagen…

Man kann aber mit Sicherheit sagen, dass man ohne Durchhaltevermögen bei World of Tanks nicht weit kommt oder einem die Lust vergeht.