Erstes Clantreffen

Guten Abend,

Nach reiflicher Überlegung und viel Planung war es am 25.09.2020 endlich soweit. Das PB646 traf sich im Headquarter zum geselligen und interessanten Wochenende.

Das Ziel war: sich einmal persönlich kennenzulernen. Insgesamt haben 14 Kommandanten den Weg in unseren beschaulichen Ort gefunden. -Für den ein oder anderen ein netter Orientierungs-Marsch-

Die Eröffnung fand freitags Abend statt und bei einem kleinen Umtrunk und etwas Feldküche fingen wir an uns kennenzulernen. Und mit einem kleinen Test der Zielgenauigkeit und des ruhigen Händchens ließen wir den Abend ausklingen. Jeder fand ein Quartier zur Nächtigung und am Samstag ging es in aller Frühe wieder los.

 

Nach der morgendlichen Katzenwäsche trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück. Hier besprachen wir grob den Tag und starteten gegen 1100 in den Tagesausflug. Das Ziel blieb bis zuletzt eine Überraschung. Umso schöner waren die Reaktionen, als erkenntlich wurde, es geht ins Oorlogs Museum Overloon (NL).

Noch vorm Betreten des Museums wurden fleißig Fotos gemacht.

Im Museum beschäftigten Wir uns zuerst mit der Situation der Niederlande und ihrer Bevölkerung im dritten Reich. Dieser Exkurs zur politischen Bildung war das nötige Vorwort, bevor Wir dort ankamen, wo unsere Herzen schlagen.

Den Panzern.

Neben vielen besonderen und gut erhaltenen Maschinen, konnten wir auch einen guten Einblick hinter die ganze Logistik werfen. Panzergefechte sind eben nicht nur Motor an und schießen.

Hinter jedem Bataillon, jedem Zug, ja jedem einzelnen Fahrzeug steht eine große Liste notwendiger Unterstützung. Angefangen vom Nachschub.  Ob Treibstoff oder Munition. Über die Versorgung der Besatzung, sei es mit Verpflegung oder auch medizinisch. Doch nicht nur die Verwendungsfähigkeit des Personals ist zu beachten, auch das Fahrzeug muss gewartet und eventuell repariert werden.

Und wenn an diesen Fronten alles geklärt ist, bleibt vorm Einsatz des Panzers noch die Gefechtsunterstützung zu planen. Von der Artillerie über

Luftunterstützung, bis hin zur Infanterie, den Panzergrenadieren. Aber auch das Gelände muss, für das Vorankommen, manchmal geebnet werden. Hier sind dann die Pionier-Truppen gefragt.

Alles in allem kann man sagen, dass uns der Panzereinsatz im Spiel, nicht nur von den Mechaniken, wesentlich vereinfacht wurde.

Nach einem kleinen Kaffee ging es dann im Anschluss auf den Heimweg. Zurück in der Einsatzzentrale, gab es Pizza zur Abendverpflegung und einige interessante Gespräche.

 

Als am Sonntagmorgen jeder aus seiner Dackelgarage gekrochen ist, hielten wir einen kleinen Generalstab ab. Bei Kaffee und Brötchen besprachen wir Themen, wie das diesjährige Turnier und unser nächstes Treffen.

Nachdem jeder im heimischen Quartier angekommen war, fuhren wir noch einige Scharmützel und ließen so das erfolgreiche Wochenende ausklingen.

Wir von der Clanführung bedanken uns für die Mitarbeit und Bereitschaft an diesem Wochenende, die gezeigt hat: Freundschaften können wir auch über das Spiel hinaus aufbauen und stärken.

Obendrein erforderten die derzeitigen Umstände einige Kooperation der Anwesenden, denn auch unser Tagesausflug stand erst kurz vorher sicher fest.

 

Wir hoffen ihr hattet Spaß und bei einer Wiederholung können wir freier planen und sind mit noch mehr Mitgliedern am Start.

Euer PB646

Deutsche Einheit

Abend,
Vor 30 Jahren trat die deutsche Einheit in Kraft.
Nach dem zweiten Weltkrieg und der Teilung in 4 Besatzungszonen, wurden, im Verlauf des Kalten Krieges, die beiden deutschen Staaten BRD und DDR gegründet.
Eine Zeit der Trennung begann nun, stärker als schon zuvor. Ihren Höhepunkt nahm diese mit dem Ausbau der Grenzen. Allem voran ist die Berliner Mauer der Ausdruck für die Teilung, welcher uns heute noch am deutlichsten vor Augen ist.

In der Gründung der BRD wurde von Anfang an ein einheitliches Deutschland mitgedacht, auch wenn dieses manchmal kaum denkbar war.
Das Grundgesetz diente als vorläufige Verfassung und wurde mit der Einheit zur gesamtdeutschen Verfassung gewählt.

Die Einheit brachte Familien wieder zusammen, und brachte viele Veränderungen mit sich.
Besonderes Augenmerk darf man hier auf die Eingliederung der NVA in die Bundeswehr legen. Denn zwei Armeen, welche jahrelang Dennkrieg gegeneinander geübt hatten und in Militärbündnissen kooperierten, welche sich mittelbar bis aufs äußerste bekämpften, wurden zusammengefügt und ihre Fähigkeiten ineinander integriert.

Für uns ist die Einheit weitestgehend geglückt, auch wenn nicht alles optimal abgelaufen ist, gerade bei der Integration der DDR Wirtschaft in die freie Marktwelt.

Euer PB646

-Veröffentlicht am 01.10.2020-

Kapitulation Japans

Guten Abend,

Wir haben uns im letzten Monat kurz mit den Abwürfen der Bomben über Hiroshima und Nagasaki gesprochen.
Diese waren die auslösenden Faktoren, dass sich der Kaiser Japans mit den Alliierten an einem Tisch versammelte und die Bedingungen für die Kapitulation aushandelte.
Die endgültige Kapitulation wurde am 02.09.1945 unterschrieben, doch die Kampfhandlungen und die Gegenwehr der japanischen Streitkräfte hielten teilweise noch bis zum 12.09.1945 an, da diese nicht an eine Kapitulation glaubten.
Der Grund hierzu lag in dem Ehegefühl der Japaner und Ihrem Willen, keine Schande über ihr Land ind sich zu bringen.
Dieser Stolz war auch die Grundlage für Kriegstaktiken wie die der Kamikaze-Piloten, aber auch die Ursache für die vielen Selbstmordrituale unter den Offizieren. Harakiri ist eine alte japanische Tradition gewesen, welche auf die Samurai zurückzuführen ist.
Wer das Ritual korrekt vollzieht, wäscht die Schande rein, mit der er sich befleckt hat und trägt Sorge, dass auch seine Vor- und Nachfahren nicht durch sein Fehlverhalten beschmutzt werden.
Dies war der letzte Ausweg für einen gescheiterten Krieger.

Glücklicher Weise hat Kaiser Hirohito die Kapitulation unterschrieben, da der Stolz Japans sie sonst eventuell in den nationalen Exstinct getrieben hätte. Alleine das Verhalten so mancher Offiziere zeigt, wohin falsches Ehrempfinden führen kann.

Euer PB646

Link:

www.pb646.de

 

– Dieser Beitrag erschien am 04.09.2020-

Hiroshima und Nagasaki

Guten Abend,
In diesem Jahr gibt es einige Jubilare. Aufgrund der Kriegsjahre des zweiten Weltkrieges können wir 2020 auf Ereignisse zurückblicken, welche vor 75 Jahren geschehen sind.
Einige dieser sind erfreulich, wie das Kriegsende in Europa, ander ein Mal des menschlichen Zerstörungswahnsinns.
Zu letzteren gehört folgendes:
Am 06.08.1945 erhob sich die B24 Flying Fortress in die Lüfte, um eine besondere Ladung nach Japan zu transportieren und über Hiroshima abzuwerfen.
Die Little Boy war eine Bombe, wie sie vorher noch nie zu militärischen Zwecken eingesetzt wurde. Sie war die erste Atombombe, welche nicht als Test, sondern zum Direktschlag genutzt wurde.
Über dem dicht besiedeltem Gebiet detonierte die Bombe und kosteste zahlreichen japanischen Zivilisten das Leben. Trotz dieses gewaltigen Angriffes und den verheerenden folgen weigerte sich der Kaiser, zu kapitulieren. Erst als am 09.08.1945 auch auf Nagasaki eine Atombombe fiel, beendete der Kaiser den Krieg und trat in die Verhandlungen mit den gegnerischen Kriegsparteien ein.
Die beiden Abwürfe sind ein Zeugnis, des japanischen Stolzes und der Widerstandsfähigkeit seiner Bevölkerung. Jedoch auch der Möglichkeiten, mit denen Menschen sich gegenseitig Unrecht antun können.
An den beiden Tagen starben über 100.000 Menschen und in den folgenden Jahren, aufgrund der Strahlungsexposition weiter Tausende.
Auch wenn es bisher die einzigen Einsätze einer Atombombe gegen andere Menschen war, zeigen die, in der Folge, vielen Tests, dass diese Bedrohung weiterhin existent ist und wir nur hoffen können, dass das Potenzial zu abschreckend wirkt, um es erneut einzusetzen.

Euer PB646

Link:
www.pb646.de

 

-Dieser Beitrag wurde am 06.08.2020 veröffentlicht-

Operation Walküre

Guten Tag,

1944, am heutigen Tag, versuchten einige Offiziere der Wehrmacht ein lange geplantes Attentat auf Adolf Hitler.
Darunter auch Claus Schenk Graf von Staufenberg.
Unter dem Decknamen „Operation Walküre“ sollte Hitler während einer Besprechung in der Wolfsschanze getötet und der Staatsstreich eingeleitet werden. Erhofft haben sich die Attentäter hierdurch neue Verhandlungsmöglichkeiten für Friedensverträge und dem Kriegsende.

Um 12:42 ist die Explosionsladung detoniert und von Staufenberg leitete den Staatsstreich ein, in dem Glauben Hitler und einige seiner Generäle seine Tod.
Vom Bendler-Block aus leitet er die Operation Walküre ein, nach dessen Plan die Wehrmacht die Gewalt innerhalb von 36h übernehmen sollte.
Durch das Ausschalten der NS-Institutionen sollte das Deutsche Reich politisch neu geordnet werden.
Dieses Unternehmen nimmt allerdings erst gegen 15:45 die gewollten Züge an, da Hitlers überleben einige Offiziere verunsicherte.
Durch die so verlorene Zeit, war Walküre noch nicht weit genug fortgeschritten, als gegen 19:00 im Rundfunk von fehlgeschlagenen Attentat berichtet wird.
So fällte es den Offizieren um Staufenberg zunehmend schwerer gehorsam für ihre Befehle einzufordern, eben auch, da aus der Wolfsschanze Gegenbefehle ausgegeben wurden.
Spätestens als um 22:40 der frisch beförderte Oberst Remer mit seinem Wachtbataillon den Bendler-Block umstellt hatte, war klar: der Staatsstreich ist gescheitert.
Die Verschwörer im Bendler-Block würden um Mitternacht standrechtlich erschossen, weitere Beteiligte festgenommen, verhört und gefoltert. Einige begingen Selbstmord.
Der geplante Befreiung vom Nationalsozialismus endete mit einer enormen Verfolgung und einem großen Schauprozess, welcher den restlichen Widerstand im Reich brechen sollte.

Das Attentat und der Staatsstreich sind gescheitert, da sich einzelne Bedingungen in laufenden Operation änderten und nicht adäquat reagiert werden konnte.

Diesem Attentat und Zeugnis des Widerstandes im Volk, aber auch in den Reihen der Wehrmacht, gegenüber des NS-Regimes gilt es zu Gedenken.
Wie jedes Jahr, wurde auch heute vor Ort, im Bendler-Block, dem Widerstand gedacht und es sprach auch Phillip von Schulthess, einem Enkel des Grafen von Staufenberg.
Für ihn sei es ein Hoffnungsfunke, dass in einer solchen Zeit Widerstand zu finden war.
Im Interview mit dem ZDF sagte er auch, es sei nicht gut Menschen auf Sockel zustellen und zu Helden zu erheben.
Dies wendet den Blick von den Makeln, die jemanden erst menschlich machen.

Wie sollten Uns vor Augen führen, in welcher Zeit, für die Offiziere um Staufenberg, die einzige Lösung war, das äußerste Mittel der Gewalt anzuwenden, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen.
Es fällt schwer und scheint nicht möglich eine andere Wahl zu nehmen, um der Menschenverachtung der NS ein Ende zu bereiten.
Umso mehr sollten wir daran arbeiten, dass wir weiter friedlich und gewaltfrei mitgestalten können.

Euer PB646

Links:
pb646.de

https://www.google.com/amp/s/amp.zdf.de/nachrichten/politik/widerstand-hitler-stauffenberg-schulthess-bendlerblock-100.html
https://www.google.com/amp/s/www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/das_attentat/pwwbjulidasattentat100.amp

 

-Der Beitrag wurde erstellt am 20.07.2020-

Umstrukturierung des Trainings Freitages

Guten Tag Kameraden,

Vor vier Wochen bin Ich mal wieder vor den heimischen PC getreten, um mich, im Verbund des Clanes, mit anderen Spielern in World of Tanks zu messen. So erschien Ich, da das letzte Mal etwas her war, am Freitag zum Training:

Hier stellte Ich erstaunt fest, dass nicht 2 Gruppen im TS waren, wie üblich, sondern vier. Diese trafen sich dann regelmäßig zu zwei Gruppen. Als Ich mich dem Funkkreis angemeldet hatte, wurde Ich Gruppe1 zugewiesen. Hier durfte Ich mich, ganz knapp mit zwei drei Worten, den mir neuen Mitgliedern vorstellen. Bevor Ich fragen konnte, nahm auch Schon Salamander das Wort wieder an sich und erklärte mir die Umstrukturierung.

Anfangs war Ich ehrlicher Weise ein wenig geknickt, dass Ich in Gruppe1 gelandet bin, doch stellte sich sehr schnell raus, wie sinnvoll dies in meinem Fall war.

Nun zum Thema:

Das Training wurde und wird künftig in zwei Gruppen geteilt:

Gruppe1:

Für Neue Mitglieder, länger Abwesende, seltene Trainingsteilnehmer, Spieler auf neuen Panzern/Panzerklassen zum kennenlernen und Spielern, denen Grundlagen fehlen. Dies dient der allgemeinen Heranführung an das Spielsystem und Unsere Spielweise. Wir bilden dort jeden so aus, wie Wir es für unsere Taktiken gebrauchen. Dies hilft nicht nur dem Clan, durch die vermittelten Grundlagen erhält jeder Teilnehmer hier die Werkzeuge, seine Leistung stetig zu steigern.

Grupp2:

Lange Mitglieder, welche Regelmäßig im Training sind und bei denen man die Fähigkeiten und das Spielverständnis schon einzuschätzen weiß. Spieler, welche hier in Panzerklassen mitfahren, können in anderen Klassen allerding auch in Gruppe1 zugeordnet werden, da Wir diese dort noch nicht einschätzen können, oder diese Klassen dem Spieler selbst völlig neu sind. In dieser Gruppe gehen wir auf tiefere Ebenen, welche die Spieler, welche ein paar Schritte weiter sind, fordern und fördern.

 

Im Anschluss findet für alle Teilnehmer, wenn gewünscht noch ein gemeinsames Scharmützeln statt. Je nach Stärke in eventuell auch zwei Gruppen gleichzeitig.

 

Dieses Konzept hat sich in meinen Augen schon sehr bewährt. Ich selbst bin als länger abwesender in Gruppe1 gelandet, und durfte auch gleich in einen Medium steigen, wo Ich doch bisher fast ausschließlich Lights gefahren bin. Kurz gesagt: Es war eine Umstellung und Ich bin froh in der Grundlagengruppe damit begonnen zu haben. Da wir regelmäßig neue Mitglieder bekommen, welche Wir an Unsere Anforderungen heranführen wollen, ist das Grundlagentraining essentiell, doch müssen auch die anderen Spieler gefördert werden, da es Ihnen sonst langweilt und auch Wir als Clangemeinschaft sonst Leistungstechnisch festfahren. Unsere Absicht ist es: Die schwächeren zu stärken und die guten weiter zu fördern, um einen gleichmäßigen Fortschritt zu gewährleisten.

Für die Ausarbeitung von zwei Trainings an jedem Freitag danken Wir den Kampfkommandanten und hoffen auf eine weiterhin rege Beteiligung vom Clan.

 

Euer PB646

75 Jahre: Kriegsende in Europa

Guten Tag,
Der 8.5 gilt als Tag der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Heute vor 75Jahren siegten die Alliierten über das deutsche Reich und beendeten so den zweiten Weltkrieg auf europäischem Boden.
Die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht, gegenüber den Westalliierten würde am 7.5.1945 unterzeichnet und sah für den Folgetag die Einstellung aller Kampfhandlungen an der Westfront vor.
Am 8.5 wurde die Unterzeichnung mit der UdSSR vollzogen.
Hiermit ist der 8.5.1945 der größte Wendepunkt Europas im 20. Jahrhundert und in vielen Ländern ein Feiertag.
Wir schließen uns dem Gedenken an und sehen es als Mahnung vor den Grauen, welche ein solches Regime ausübt.

Der Weg zu diesem Sieg war lang und mit vielen Verlusten und schrecklichen Erkenntnissen verbunden.

An der Ostfront began die Wehrmacht spätestens mit der Schlacht bei Kursk(5.7.1943), welche die größte im zweiten Weltkrieg war, immer stärker in die Defensive gedrängt zu werden und verlor stetig Boden.
Am 27.1.1945 befreite die Rote Armee Auschwitz und durchbrach am 31.1. erstmals den Ostwall.
Am Tag der Selbsttötung Hitlers, dem 30.4.1945, wehte die sowjetische Flagge auf dem Reichstag in Berlin.

An der Westfront begann der Niedergang der Festung Europa mit der Landung in der Normandie am 6.6.1944. Nachdem diese erfolgreich verlief und man gut ins Landesinnere vordringen konnte, gab es die Hoffnung den Krieg bis Weihnachten zu beenden. Doch die Wehrmacht war widerstandsfähiger als man annahm.
Schon am 11.9.1944 betraten die ersten Truppen bei Trier deutschen Boden.
Im Anschluss daran rief Hitler zum Volkssturm auf, ein verzweifelter Versuch, durch Kinder und ältere Männer, das Blatt zu wenden.
Am 21.10.1944 durchbrechen Alliierte Kräfte den Westwall und haben so die schwierigsten Stellungen neben dem Atlantik und Ostwall überwunden.
Das letzte große Aufbäumen des Reiches im Westen war die Ardennenoffensive am 16.12.1945. In der Vorstellung Hitlers sollte sie der Beginn des Sieges im Westen und des zurück drängens der Alliierten ins Meer sein.
Glücklicherweise schlug der Plan fehl.
Durch den Luftangriff auf Dresden vom 13.-17.2.1945 zerstörten die Alliierten den wichtigsten Knotenpunkt für Truppenverlegungen im deutschen Reich.
Die Befreiung Dachaus am 29.4.1945 bargen für die 7. US Armee grausame Entdeckungen, denn Sie sahen zum ersten Mal die Opfer des NS-Regimes in einem KZ und würden sich bewusst, was dort für Verbrechen ausgeführt worden waren.

Wir können glücklich sein, diese Zeit nicht selber erleben zu müssen und sollten alles daran setzen, dass die Opfer und Gefallenen dieses Krieges nicht in Vergessenheit geraten.

Europa wendete seit dem 8.5.1945 seine Geschichte in eine friedlichere, auch wenn der KalteKrieg einen Schatten warf. Doch war der zweite Weltkrieg noch nicht vorbei. Im Pazifikkrieg fielen viele Soldaten in den Kämpfen zwischen Japan und den Alliierten, vornehmlich den USA. Erst nach den Abwürfen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ließ sich die japanische Regierung auf die Kapitulation ein. Am 16.8.1945 würden die letzten Kampfhandlungen des zweiten Weltkrieges eingestellt und mit der Unterzeichnung der Kapitulation Japans endete am 2.9.1945 dieser.

Wir hoffen, dass dies lange in Erinnerung bleibt und sich nicht nocheinmal wiederholt. Es ist bedenklich, dass es Menschen gibt, welche die Befreiung vom Nationalsozialismus als Niederlage betrachten. Denn mit dem Ende der NS-Herrschaft hat auch Deutschland gewonnen. Wir leben in einer Demokratie in der Meinungsfreiheit herrscht und niemand wegen seiner Ansichten von Staat benachteiligt wird, solange er die Rechte der anderen achtet.

Euer PB646

PS: Falls ihr Interesse an den Verteidigungsstellungen habt, findet ihr Informationen auf unsere Webseite und in früheren Beiträgen. Auch über die Luftangriffe auf Dresden findet ihr mehr Details, sowie über den D-Day.

-Dieser Beitrag erschien am 08.05.2020-

Meilenstein: Unsere erste Provinz!!!

Es ist geschafft:
Nach gefühlten Ewigkeiten besitzen wir unsere erste
PROVINZ

-Dieser Beitrag stammt vom 12.04.2020-

Nachtrag:

Zu dieser hervorragenden Leistung ist allen Mitgliedern zu danken, die durch Ihr Engagement diesen Erfolg ermöglicht haben. Das betrifft nicht nur jeden, der an den Trainings und Scharmützeln teilgenommen hat, sonder ganz besonders die Kampfoffiziere, die Taktiken, Aufstellungen und Fahrzeuglisten ausarbeiten, aber eben auch, das komplette Training planen, umsetzen und bei Bedarf überarbeiten. Dies alles in engster Zusammenarbeit mit dem Generalstab und mit einem offenen Ohr für Vorschläge.

Alles in allem ist der Clan zu einem spitzen Haufen zusammen gewachsen, welcher sich stetig verbessert.

Euer PB646

10 Jahre: Karfreitags Gefechte

Guten Tag,

Gestern am 02.04, vor zehn Jahren (2010), gerieten deutsche Soldaten, bei IsaKhel in Kunduz, Afghanistan, in einen Hinterhalt der Taliban.
Während der gut 10Stunden andauernden Gefechte verloren 3 Kameraden ihr Leben und weitere 11 wurden verwundet, teils schwer.
Durch die Hilfe der USA, bei der Evakuierung der Verletzten, konnten weitere Verluste vermieden werden.

Die Karfreitags Gefechte bilden einen schwerwiegenden Einschnitt in der Geschichte der Bundeswehr. Seit ihrer Gründung sind, bis dato, keine deutschen Soldaten in solch schwere und lange Kampfhandlungen gebunden worden.
Dies führte auch zu einer Veränderung in der Sichtweise, welche über die Beteiligung Deutschlands am ISAF Einsatz herrschte.
In der Bevölkerung wurde gerne gesagt, die Bundeswehr gehe zum Brunnenbau nach Afghanistan. Nach diesem tragischen Ereignis wurde deutlich, Afghanistan ist ein Land, in welchem der Einsatz hoch intensiv ist und für die Soldaten militärisch anspruchsvoll.

Wir Gedenken der Gefallenen und Verwundeten Soldaten der Bundeswehr, sowie den Veteranen aus allen Einsätzen.
Man kann von den Einsätzen halten, was man möchte, doch sind die Ergebnisse und Erfolge nicht von der Hand zu weisen.

MfG PB646

-Dieser Beitrag stammt vom 03.04.2020-

75 Jahre: Luftangriff auf Dresden

Guten Morgen,

Heute jährt sich zum 75ten Mal der Luftangriff auf Dresden. Vom 13-15.02 fielen tausende Tonnen Spreng- und Brandbomben auf die Stadt. Ganze 37h. Laute offiziellen berichten, die dieses Ereignis später aufgearbeitet haben, starben ca 25000 Menschen.
Dresden spielte zu dieser Zeit eine militärisch wichtige Rolle, da Sie den einzigen weitestgehend intakten Verkehrsknotenpunkte darstellte und Truppenverlegungen und Versorgung sicherstellte. Dazu besaß die Stadt eine beachtliche Industrie.
Zur Erinnerung finden in Dresden offizielle Gedenkveranstaltungen statt. Sie haben das Ziel die Schrecken eines nie da gewesenen Krieges wach zu halten und zu mahnen.

Jedoch werfen Aufmärsche und Demonstrationen der rechtsradikalen und nationalsozialistischen Bewegungen einen Schatten. Mit falschen Informationen und Parolen verharmlosen diese NS-Verbrechen, indem Sie vergleichen. Unserer Meinung nach ist es nicht möglich vergleiche zu ziehen zwischen Kriegshandlungen, welche zivile Opfer forderten.

Wir sind froh, dass es jedes Jahr auch große Gegendemos gibt, jedoch muss man hier bedenken, dass einige sich gegen die offiziellen Gedenkfeiern aussprechen und es von beiden Seiten immer wieder Mal zu Störungen dieser kommt, was wir verurteilen.

Wir Gedenken der Opfer dieser Angriffe und hoffen, dass Ihr Andenken zukünftig die Hemmschwelle für Kampfhandlungen, mit solch massiven zivilen Schäden, deutlich steigt.

Euer PB646

-Dieser Beitrag stammt vom 13.02.2020-