Hobart’sche Funnies 5

Moin,

Wir haben mittlerweile eine ganze Menge an wunderbaren Fahrzeugen gesehen, welche nicht unwesentlich zum Erfolg der Mission Overlord beigetragen haben und so den ersten großen Schritt zum Ende des Krieges einlitten.

Nun stellen wir euch einen letzten Panzer vor.

The ARC (Armoured Ramp Carrier) gehörte zur Churchill Reihe. Allerdings war er aufgrund des fehlenden Turms kein Kampfpanzer. Dort wo er eigentlich mit einem Turm und seiner Kanone ausgestattet hätte sein sollen, befand sich eine Rampe, welche man ausklappen konnte.

Seine Aufgabe war einfach, er fuhr in einen Graben oder ein Flussbett und klappte die Rampe aus, sodass eine Brücke für die übrigen Fahrzeuge und Truppen entstand.

Ein Nachteil war allerdings, dass manche ARCs nicht mehr aus den Graben kamen und dort stecken blieben.

Dennoch bildeten Sie einen Weg, für die Alliierten.

Euer PB646

Hobart’sche Funnies 4

Nabend,

einer der Aufsätze des AVRE war der ‚Bobbin‘ Teppichleger. Dieser bestand aus einem Rollenaufbau, welcher einen verstärkten Stoffteppich unter sich ausrollte. Dieser sorgte dann dafür, dass schweres Gerät, Equipment und Fahrzeuge, den weichen Sand der Normandie, sowie anderes schwieriges Terrain befahren und überwinden konnten.

Durch diese simple Erwiterung des Panzers konnte die Verstärkung wesentlich effektiver und einfacher ans Kampfgeschehen heran gebracht werden.

Auch dies ist ein gutes Beispiel für den Erfindungsreichtum in diesen schwierigen Tagen.

 

Euer PB646

Hobart’sche Funnies 3

Morgen,

Unsere Reihe setzten wir nun mit den Churchill-Panzern fort.
Beginnend mit dem AVRE (Armoured Vehicle Royal Engineer) in seiner Standard Ausführung.

Der AVRE war ein Panzer mit einem 29cm Mörser als Hauptwaffe.
Dieser wurde konzipiert, zur Zerstörung der deutschen Bunker-Anlagen und Stellungen des Atlantik-Walls.

Mit seinem Mörser und unterstützt durch Alliierte Schlachtschiffe konnte die erste Verteidigungslinie durchbrochen werden.
Der Schaden, welchen diese Fahrzeuge anrichteten, half den restlichen Truppen Ihre Aufgaben zu erfüllen.

Der AVRE war jedoch ein Erfolgskonzept für die Normandie, weil er ein echter Tausendsasser war.
Über seine weiteren Einsatzmöglichkeiten und Aufrüstungen gibt es jeweils einen kleinen eigenen Beitrag.

Euer PB646

Hobart’sche Funnies 2

Morgen,

Der nächste Panzer der ‚Funnies‘-Reihe bildet ebenfalls ein Sherman:

The Crab (die Krabbe) war ein modifizierter Sherman, welcher, durch die angebrachte Schleuder, bestimmt war die Minen zu räumen. Er war der Nachfolger des Matilda Scorpions.
In der Normandie wurden, zur Küstenverteidigung, bis zu 2 Millionen Minen vergraben.
Wären Rommels Worten Taten gefolgt, wäre die Gefahr für Alliierte noch wesentlich höher gewesen.
Doch allein die tatsächliche Zahl bot auf den Stränden ein tödliches Hindernis.
So war der Einsatz dieses Räumungspanzers essentiell für einen sicheren Brückenkopf auf dem europäischen Festland.

Dadurch, dass die Krabbe ihren Turm und das Geschütz behielt, war Sie kampffähig und konnte, solange es keine Minen zu beseitigen gab, in das Aufgabenfeld eines Kampfpanzers integriert werden.

Dieser Panzer stellt einen sehr bedeutenden Teil der Landungsgeschichte und des Alliierten Vormarsches dar, denn ohne Ihn, wären die Verluste vermutlich deutlich höher gewesen.

Euer PB646

Hobart’sche Funnies 1

Guten Abend,

Unsere Reihe zu den ‚Hobart’schen Funnies‘ beginnen Wir mit dem Sherman und seinen Variationen.
Als erstes wäre hier der Scherman DD zu nennen.
Das DD steht hie nicht etwa für die Mission D-Day, sondern für ‚Duplex Drive‘.
Dieser Panzer fahr ein Schwimmpanzer. Daher auch Duplex Drive, denn er hatte neben dem Kettenantrieb fürs Land auch eine Schraube am Heck, welche den Vorschub im Wasser gewährleistete.
Da die meisten Panzer zu schwer sind um eigenständig schwimmen zu können, besaß der DD einen Schwimmantel.
Dieser war aus Leinen-Stoff, welcher versiegelt wurde.
Durch diesen Aufsatz konnte der Panzer, aus den Landungsbooten, selbstständig den Strand erreichen.

Auch wenn sein Konzept die Feuerkraft und Panzerung nicht beeinträchtigte, wies es einige Mängel auf:
1. Der Mantel konnte leicht zerstört werden und bot danach keinen Auftrieb mehr.
2. Die Panzer lagen unruhig im Wasser, wodurch zielen nahezu unmöglich war und Treffer eher Glückssache.
3. Die Schraube gewährleistete nur geringen Vortrieb, wodurch die Panzer langsame und einfache Ziele darstellten.
4. Höhere Wellen gefährdeten Ihre Stabilität und einige Panzer kenterten.

Doch trotz dieser Nachteile, trugen diese besonderen M4 Shermans zum Erfolg in der Landungsmission bei, vieleicht auch nur wegen Ihrer irritierenden Wirkung.

Auf alle Fälle ist dies eein sehr merkwürdiges und gerade deshalb erwähnenswertes Fahrzeug.

Euer PB646

Hobart’sche Funnies

Passend zum wieder angelaufenem Front-Line Modus, welcher dieses Jahr zyklisch stattfindet, jährt sich auch zum 75ten Male die Invasion der Alliierten Streitkräfte.
Über die stark befestigte Küste der Normandie wurde das Festland mit einer unglaublichen Armee angegriffen.

Dies war der Beginn, der Befreiungsschlag Europas, welcher das erhhoffte Ende des Dritten Reiches und des 2. Weltkrieges mit sich brachte.
Faszinierend sind die Bemühungen und Erfolge, welche durch revolutionäre Ideen und Konzepte erzielt wurden.
Die Ganze Operation Overlord war ein logistisch, wie strategisches Meisterwerk.

Es entstanden zwecks der Landung und Überwindung des Atlantikwalls einige kuriose Panzer, welche in den Nächsten Wochen hier vorgestellt werden.

Wir hoffen Ihr findet gefallen an den „Hobart’s Funnies“

Euer PB646