Konzentration der Zusammenarbeit

Guten Abend,

Das bisher erarbeitete ist wertlos, ohne TEAM-Work. Dieses kann aber nur funktionieren, wenn die ersten beiden Aspekte erfüllt sind.

Der erste Punkt der Aufgabenteilung ist nämlich die Feindbeobachtung und geht weiter mit gegenseitiger Deckung.

Zusammenarbeit bedeutet, den Angriff zu koordinieren und im Zweifel für das Team einzustecken.

Im Angriff bedeutet dies konkret: Halten ist tödlich, doch für den gezielten Schuss unabdingbar. Daher ist eine offensive so zu fahren, dass der eine Teil Raum gewinnt, während der andere wirkt. Am besten ohne sich gegenseitig in diesen Bereichen zu behindern. Wechselt man die Aufgaben, stößt man wellenweise auf den Feind zu, je besser es abgestimmt ist, desto schneller ist man in der Lage vorm Gegener zu stehen.

Ist man auf eine kurze Distanz rangefahren heißt die Devise: Ran an den Feind, denn hier ist halten absolut tödlich. Je geringer die Kampfentfernung, desto mehr wird Bewegung zur Lebensader. Marschall Blücher, ein Kavallerist, benannte diesen Punkt folgendermaßen prägnant: Vorwärts und durch!

Hier wird klar, nähert man sich dem feind, bleibt man nicht vor ihm stehen, sondern drückt durch seine Reihen. Auf diese Weise kommt man an Frontpanzerungen vorbei und gibt den hinteren die Möglichkeit Projektile im Gegner zu platzieren.

Es ist logisch, aber dennoch zu betonen: Einzelgänge sind risikobehaftet und selten von relevantem Erfolg gekrönt. Jeder muss sich in Geduld üben und den Plänen des Feldkomandanten folgen, nur so kann man im entscheidenden Augenblick gezielt eingreifen.

Einzelne Truppengattungen sind ergänzend einzusetzen im individuelle Nachteile auszugleichen. Gedachte Funktionen sind nicht spontan zu wechseln, um Verwirrung und fahrlässig fehl besetzte Positionen zu verhindern.

Organisiert man einen Angriff so, dass man an mehreren Stellen und von verschiedenen seiten, zeitgleich an den Feind heranfährt, wird ihm sie Verteidigung schwerer fallen. Dies gelingt durch effizienten Einsatz kleinerer Verbände.

Doch auch die erweiterte Unterstützung aus zweiter und Dritter Reihe muss koordiniert werden. So hat Artilleriefeuer oder ein Luftangriff nur kurzzeitig Wirkung und halt den Feind nicht auf, schon gar nicht besitzen diese eine vernichtende Wirkung.

Das Niederhalten des Gegners durch solch eine Hilfe, muss folglich ausgenutzt werden, um sie eigene Position zu verbessern. Dem Feind hingegen darf man nicht gewähren Zeit zur Neuausrichtung zu erhalten. Die Unordnung ist sofort zu nutzen.

 

Für Uns lässt sich daraus entnehmen, dass jeder seinen Teil zum ganzen beiträgt.  Das aufteilen in kleine Gruppen ist je nach Intention nicht immer ganz sinnvoll, aber oftmals Grade am Anfang in soweit hilfreich, wie alle Gruppen schnell als Unterstützung wieder beisammen sein können.

Auch beim Angriff aus verschiedenen Richtungen ist vorher die Defensive des Gegners zu beurteilen, deckt er mehrere Seiten, kann ein Angriff auf eine einzelne vielversprechender sein.

Das ausnutzen des Artilleriefeuers ist für Uns von großer Bedeutung und sollte noch besser ausgenutzt werden.

Euer PB646

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